Medi Taping – Kinesiotape in Mode?

Man sieht immer mehr Sportler mit bunten Verbänden, so viele können doch gar nicht verletzt ihren Sport ausüben, wundert man sich….

Was hat es mit diesen bunten Pflastern auf sich?

Medi Taping oder Kinesiotape oder auch Kinesiology Tape ist stark im Kommen.

Vor ca. 30 Jahren entwickelte der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase ein elastisches Verbandspflaster. Es hilft Schmerzen zu lindern und unterstützt den Lymphfluß im Pischingerraum. Durch Bewegung regt das Kinesiotape den Stoffwechsel an und hilft dadurch Entzündungen zu lindern. Bei jeder Bewegung wird die Haut gehoben und es wird eine leichte Massagewirkung erreicht.

Klebt man dieses Kinesiotape und hält den Bewegungsapparat ruhig erzielt man keine Wirkung.

Von Laien wird es gerne mit der früheren Tapingmethode verwechselt:
Früher wurden feste Pflasterverbände geklebt und das Gelenk damit stabilisiert, allerdings mussten die Muskeln danach wieder mühsam auftrainiert werden. Durch Lymphdrainage wurde die Schwellung häufig langwierig wieder vermindert….. dies kann man sich mit der neuen Taping-Methode sparen.

Mit dem Kinesiotape kann man die Heilungszeit um bis zu 50% verringern.

Einsetzen kann man es bei allen Gelenken, allen muskulären Verspannungen, Sehnenscheidenentzündungen, Tennis- und Golferellenbogen und sogar Muskelfaserrissen und ähnliches… (Eine Kollegin erprobte es bei Krampfadern und hatte auch da sichtbare Erfolge!)

Für Sportler ist es auch vorbeugend sehr hilfreich, es werden Krampfneigung und die drohenden Verletzungsgefahren deutlich vermindert.

Da nie einzelne Muskeln arbeiten sondern immer Muskelketten, sollte der Behandler wissen wie er die Kinesiotapes sinnvoll aufbringt. Oft reicht es nicht nur auf die verletzte Stelle ein Tape aufzubringen. Er sollte medizinisch ausgebildet sein und um die Abläufe im Körper wissen. Dann kann dieses Verfahren sehr sanft dem Körper eine große Hilfe sein!

Gerne arbeite ich mit diesen Kinesiotapes und staune immer wieder über diese Wirksamkeit.