Ohrakupunktur


Was kann Ohrakupunktur?

Die Ohrakupunktur kann bei allen Erkrankungen eingesetzt werden, die auf eine gestörte Organfunktion zurück zu führen sind, z.B.:

  • Migräne
  • Schlaflosigkeit
  • Depression
  • Suchtkrankheiten
  • Verdauungsprobleme
  • Vegetative Beschwerden
  • Rheuma
  • Viele Schmerzzustände (die abgeklärt sind), wie Tennisarm, Rücken-, Nacken-, Schulterschmerzen

In einigen Fällen berichten die Patienten von einer sofortigen Erleichterung der Symptome, häufig sind aber 3-5 Anwendungen erforderlich und bei chronischen Erkrankungen kann es auch noch länger dauern, bis die Patienten mit dem Erfolg zufrieden sind. Allerdings stellt sich bei fast allen Personen während der Behandlung schon eine Entspannung ein.

Die Ohrakupunktur hilft auch emotionale Zustände zu verbessern und hat sich durchaus einen Namen gemacht als Unterstützung bei Gewichtsreduktion oder dem Wunsch, das Rauchen zu beenden. Die Ohrakupunktur wird auch bei folgenden Problemen erfolgreich eingesetzt:

  • Ängsten
  • Depressionen
  • Burnout
  • Süchten
  • Legasthenie
  • Dyskalkulie
  • Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten

Was geht nicht?

Zerstörtes Gewebe kann durch die Ohrakupunktur nicht wieder hergestellt werden. Kariöse Zähne werden nicht wieder „jungfräulich“. Auch bei degenerativen Krankheiten wie Arthrosen oder fester Umbau der Gelenke bei Rheuma ist es nicht möglich zu „reparieren“. Durch die Verbesserung der Durchblutung und Versorgung des Gewebes ist es jedoch, möglich Schmerzen zu reduzieren.

Bei akuten Notfällen mit Koliken kann man mit der Ohrakupunktur helfen, die Schmerzen zu reduzieren. Aber alle lebensbedrohlichen Zustände, Knochenbrüche oder alles, die einer Operation bedürfen, liegen jenseits der Machbarkeit mittels der Ohrakupunktur.

Was ist Ohrakupunktur?

In der Ohrmuschel spiegelt sich der ganze Körper wieder. Man kann sich grob vorstellen ein Embryo würde mit dem Kopf nach unten (Kopf=Ohrläppchen) liegen, dann entspricht es ungefähr der Lage der Organe.

Es handelt sich bei der Ohrakupunktur um Reflexzonen, die eine Aussage über den energetischen Zustand des Organs zulassen.

Getestet werden kann ein Punkt unterschiedlich, z.B. durch Schmerzreaktion auf die Nadel.

Zur Behandlung kommen nur die Ohrakupunkturpunkte in Frage, die bei der Testung reagieren.

Ich teste die Punkte mit einem Gerät, welches den Hautwiderstand misst und durch ein akustisches Signal anzeigt, dass eine Nadelung des Punktes sinnvoll ist. So kann ich sicher sein den, richtigen Punkt, der einen Ausgleich braucht, getroffen zu haben.

Durch das Testen der Reflexzonen kann also nicht nur der Körper behandelt werden, sondern es kann über das Ohr auch eine Diagnose gestellt werden:

Zeigt z.B. der Magenpunkt durch ein akustisches Signal eine Störung an, dann liegt eine Störung im Bereich des Magens vor.

Oft ist ein Punkt auch mit anderen Eigenschaften belegt, wie hier im Fall des Magenpunktes dem auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird.

Die Geschichte der Ohrakupunktur:

Die Ohrakupunktur ist nicht wie anzunehmen ein junger Teilbereich der Akupunktur sondern fand schon eine Erwähnung im Buch der chinesischen Medizin Huang Di Nei Jung, welches 2100 Jahre alt ist. Auch im alten Griechenland, Ägypten und Persien wurden Aufzeichnungen gefunden, in denen Reflexzonen in der Ohrmuschel Körperareale widerspiegeln.

In den 50ziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte der Arzt Paul Nogier die Ohrakupunktur wie sie heute weitgehend angewendet wird. Er nannte seine Entwicklung „Aurikulotherapie“ und stellte sie 1956 vor.

In der Literatur über Ohrakupunktur findet man die westliche/französische Schule und die chinesische Ohrakupunktur. Viele Akupunkturpunkte sind identisch, einige weichen allerdings ab.

In meiner Ausbildung habe ich die Varianten kennengelernt und kann damit ein großes Feld von Krankheiten oder Problemen abdecken.

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