Osteopathie

Der Begriff Osteopathie bezeichnet eine Therapieform der Alternativmedizin. Im Zentrum der Osteopathie steht der Bewegungsapparat des menschlichen Körpers. Es wird davon ausgegangen, dass sich Leben in der Bewegung widerspiegelt. Ist die Bewegung des menschlichen Körpers eingeschränkt, entsteht Raum für Krankheiten.

Der Osteopath arbeitet bei der Therapie ausschließlich manuell, das heißt sowohl die Anamnese als auch die Behandlung wird lediglich mit den Händen ausgeführt. Schicht für Schicht wird das menschliche Gewebe abgetastet und auf Bewegungseinschränkungen und Blockaden untersucht. Dies ist durch die hohe Berührungs- und Drucksensibilität des Behandlers möglich. So werden das Gewebe, Sehnen und Muskeln, aber auch innere Organe auf ihren Zustand hin überprüft.

Mithilfe spezieller, auf den Patienten abgestimmter osteopathischen Methoden, werden diese Störungen im Bewegungsapparat oder der inneren Organe darauf aufbauend behandelt. Eine Behandlung im Sinne der Osteopathie dauert durchschnittlich 50 Minuten, wobei in der Regel nach vier Behandlungen mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen ist. Der genaue Therapieverlauf verläuft dabei individuell und ist von mehreren Faktoren abhängig.

Ziel der Osteopathie ist es, die Ursachen der Symptome zu entdecken und zu behandeln. Krankheiten werden dadurch in ihrem Ursprung therapiert. Osteopethische Behandlungen sind für eine große Zielgruppe sinnvoll: Sowohl Kinder als auch Erwachsene und Senioren können von der Osteopathie profitieren und somit ein neues Lebensgefühl erreichen.

Hier sind mögliche Einsatzgebiete aufgelistet. Sollten Sie sich dabei nicht wiederfinden, fragen Sie einfach nach Möglichkeiten, die auf Sie abgestimmt werden können!

Beispiele für die Osteopathie, Chiropraktik und Neuraltherapie:

Ischias mit Schmerzen bis in die Beinechronische Kopfschmerzen
HexenschussBewegungseinschränkungen des Kopfes, der Schultern und der Arme
Bandscheibenvorfallrheumatische Beschwerden
RückenschmerzenArthrose
Beschwerden im KnieSchwindel, Angst, Nervosität und
Schlafstörungen
Fußschmerzen
 
Magen- und Verdauungsstörungen
WadenkrämpfeAllgemeine Schwäche

Chiropraktik

Die Chiropraktik ist eine Behandlungsmethode der alternativen Medizin. Im Mittelpunkt dieser Therapieform liegen die Wirbelsäule sowie der gesamte Bewegungsapparat mit seinen Gelenken.

Fehlstellungen und Einschränkungen in diesem Bereich werden mit speziellen Handgriffen von dem Chiropraktiker ohne den Einsatz von Medikamenten gelöst.

Ziel der Chiropraktik ist es, eine normale Beweglichkeit der Gelenke wiederherzustellen. Hierfür werden Blockaden im Bereich der Wirbelsäule gelöst und Fehlstellungen behoben. Entlang der Wirbelsäule treten viele Nerven aus, die u.a. die Körperfunktionen steuern. Liegen in diesem Bereich Blockaden, können sich diese beim Menschen durch zahlreiche und vielfältige Beschwerden äußern.

Behandlung

Für den Erfolg der Chiropraktik ist eine gründliche Diagnose vor Behandlungsbeginn unverzichtbar. Die Deutung der Beschwerden ermöglicht eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie.

Mit gezielten Handgriffen werden darauf aufbauend Bewegungsstörungen und Einschränkungen an der Wirbelsäule und Extremitäten lokalisiert und behoben. Dank spezieller Griffe werden Wirbelkörper völlig gewaltlos in ihre ursprüngliche Position gebracht und die Gelenke wieder mobilisiert. Der Patient empfindet die Behandlung in der Regel als wohltuend und schmerzfrei. Erste Erfolge sind häufig schon nach der ersten Behandlung spürbar. Diese werden im weiteren Verlauf der Behandlung langfristig gefestigt.

Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist das zentrale Stützorgan unseres Körpers. Mit 24 beweglichen Wirbeln (Hals-, Brust- und Lendenwirbel sowie Kreuz- und Steißbein) ist sie Dreh- und Angelunkt des menschlichen Körpers. Die Wirbelsäule hält zum Einen unseren Körper aufrecht, zum Anderen enthält sie aus der Schädelbasis kommende Nerven.

Schmerzen und Funktionsstörungen im ganzen Körper können daher ihren Ursprung an der Wirbelsäule haben.

Befindet sich ein Wirbelkörper nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz, wird das umliegende Nervengewebe strapaziert. In Folge dessen verkrampft sich die Muskulatur und eine mangelnde Durchblutung der betroffen Stelle setzt ein. Der Mensch versucht diese Fehlstellung nun unbewusst zu kompensieren, wodurch vielfältige Folgeerscheinungen im gesamten Körper auftreten. Hier setzt die Chiropraktik an: Indem diese Folgeerscheinungen erkannt werden, ist eine Behandlung der Ausgangsbeschwerden möglich. Die Chiropraktik behandelt daher nicht nur die Symptome, sie setzt vielmehr direkt an deren Ursprung an.

Die Chiropraktik ist dadurch eine sehr einfache, aber umso effektivere Behandlungsform.

Die Osteopathie und die Chiropraktik sind zwei Methoden, die meistens gemeinsam geschult und geprüft werden, weil die Ergänzung wirklich Sinn macht. Ich arbeite vorrangig mit Osteopathie und setze die Chiropraktik nur ein, wenn es nach der Behandlung noch notwendig ist. Hier habe ich auch Ansätze der „sanften Chiropraktik“, denn auch hier gibt es verschiedene Schulen und Vorgehensweisen.

Eine weitere sinnvolle Ergänzung ist die Neuraltherapie! 

Die Neuraltherapie unterstützt das Gewebe und trägt zu einer schnelleren Heilung bei. Hierbei werden gezielt Injektionen mit ganz feinen Nadeln (0,3/0,4mm dicke, wie eine Akupunkturnadel) an das jeweilige Gewebe platziert. Hierzu kommt in Zukunft noch mehr Information!